Referentinnen und Referenten

AG Berufspraxis, ist 2009 als Teil der Assoziation Kritische Psychologie in Berlin entstanden. Sie ist ein Zusammenschluss von psychologischen Praktiker/innen, die diese und die Ferienuni 2010 mitorganisiert haben. Die AG hat sich u.a. die Aufgabe gestellt, anhand kritisch-psychologischer Konzepte gängige Strategien und Vorgehensweisen in Therapie- und Beratungskontexten auf ihren emanzipatorisch-subjektwissenschaftlichen Gehalt hin zu durchleuchten und auf dieser Basis zu reinterpretieren und ggf. weiterzuentwickeln. Dabei geht es uns auch darum, in Praxisreflektionen eigene Vorstellungen von Therapie und Beratung zu hinterfragen und strukturelle und organisatorische Voraussetzungen der eigenen Tätigkeit mitzudenken.

Veranstaltungen mit AG Berufspraxis:

Freitag, 14.9.2012, 19:00 Uhr: Fishbowl »Perspektiven für eine kritisch-psychologische Berufspraxis«

Jan Aleith, Dipl.Psych. mit den Schwerpunkten Arbeit, Pädagogik, Kritische Psychologie und Sterbebegleitung, ist stellv. Geschäftsführerin des Berliner Informations- und Studienservice (Politische Bildung für Schüler und junge Erwachsene), freie Mitarbeiterin des Franz Künstler e.V. - Verein für Arbeitnehmerbildung, leitet das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Handlungsforschungsprojekt "Prekarität und Solidarität" und engagiert sich in Stadtteilinitiativen gegen soziale Ausgrenzung durch Mieten- und Bildungspolitik. Veröffentlichung: "Leiharbeit und Solidarität", ISBN 9783842342430.

Veranstaltungen mit Jan Aleith:

Samstag, 15.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Prekarität und Solidarität«

Kurt Bader, Prof. Dr., 1943, ehemals Universität Lüneburg, Fachbereich Soziale Arbeit, Schwerpunkte der Arbeit Gemeinwesenarbeit, Psychiatrie; seit dem SUFKI-Projekt eng mit der Kritischen Psychologie verbunden; seit vier Jahren verstärkt Kunst- und Kulturarbeit.

Veranstaltungen mit Kurt Bader:

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Erfahrungen und Fragen aus einer subjekt­wissen­schaftlich begründeten Arbeit«

Anna Bandt, Dipl-Psych., Mitglied des Promotionskollegs „Kinder und Kindheiten im Spannungsfeld gesellschaftlicher Modernisierung“ Bergische Universität Wuppertal, gefördert durch die Hans Böckler-Stiftung, tätig in der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Berlin, Arbeitsschwerpunkte: Subjektentwicklung von Kindern, Politische Bildung, Kritische Psychologie.

Veranstaltungen mit Anna Bandt:

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Entwicklung der „Weltsicht“ von Kindern (Ontogenese)«

David Becker, Priv.-Doz. Dr. phil. Dipl. Psych. David Becker, Direktor des Büro für psychosoziale Prozesse (OPSI) an der Internationalem Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie an der Freien Universität Berlin, lehrt Sozialpsychologie an der Leibniz Universität Hannover und berät psychosoziale Projekte im In- und Ausland. Projekte: Leitung der wissenschaftlichen Begleitung der 34 Modellprojekte im Themencluster »Präventions- und Bildungsangebote für die Einwanderungsgesellschaft«; Erstellung eines Evaluationsinstrumentes, welches den Do-No-Harm-Ansatz mit dem psychosozialen Ansatz integriert im Auftrage von »Fastenopfer« und der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit; Beratungs- und Fortbildungsprojekt »Kicking the Ball and taking care –Psychosocial Help for the Gaza Strip and the West Bank« im Auftrag der Humanitären Hilfe des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland. Letzte Veröffentlichungen: Hans Keilson und die Revolutionierung der Traumatheorie. Gedanken über einen großen Wissenschaftler zu seinem 100. Geburtstag. In: Neue Rundschau, Jg. 120, Nr. 4/2009, 71–83; Zwischen Trauma und Traumadiskurs – Nachdenken über psychosoziale Arbeit im Gazastreifen, In: Werkblatt, 2010; Extremes Leid und die Perspektive posttraumatischen Wachstums: Realitätsverleugnung, naives Wunschdenken oder doch ein Stück wissenschaftliche Erkenntnis? In: Zeitschrift für Psychotraumatologie, Psychotherapiewissenschaft, Psychologische Medizin, Jg. 7, Nr. 1/2009, 21–34; Autor von »Die Erfindung des Traumas – Verflochtene Geschichten«, Berlin: Freitag, 2006.

Veranstaltungen mit David Becker:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Angst, Trauma und Trauer«

Christoph Bialluch, Dr. phil. Dipl. Psych., derzeit tätig beim Sozialpsychiatrischen Dienst bei einem Berliner Bezirksamt, verschiedene Lehraufträge an Hoch-, Fach- und Berufsschulen von der Altenpflege bis zur Theaterdramaturgie. Mitglied des Vorstands der Neuen Gesellschaft für Psychologie. Letzte Veröffentlichung: "Macht - Kontrolle - Evidenz" herausgegeben mit Klaus-Jürgen Bruder und Bernd Leuterer (2012, Psychosozial-Verlag).

Veranstaltungen mit Christoph Bialluch:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »»Kritisch publizieren««

Julian Bierwirth, Studium von Soziologie und Pädagogik in Göttingen, Arbeitsschwerpunkte: Kritik der Politischen Ökonomie und aktuelle Transformationen des Kapitalismus.

Veranstaltungen mit Julian Bierwirth:

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Zwischen Klassenkampf und auto­matischem Subjekt«

Felix Blind, Jahrgang 1987, studiert Philosophie in Marburg und ist aktiv in der Initiative Kritische Psychologie.

Veranstaltungen mit Felix Blind:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Jenseits kognitiv-behavioraler Lernkonzepte«

Edith Borchers, Dr. phil., Dipl. Sozialpädagogin, arbeitet in München im kbo-Atriumhaus, Psychiatrisches Krisen- und Behandlungszentrum. Promotion an der LMU bei Prof. Dr. Heiner Keupp. Lehrauftrag an der Hochschule München "Soziale Arbeit". Aktive Mitarbeit bei der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP), Gesellschaft für gemeindepsychologische Forschung und Praxise.V. (GGFP), Redaktionsmitglied im "Forum Gemeindepsychologie".

Veranstaltungen mit Edith Borchers:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »»Kritisch publizieren««

Ariane Brenssell, Prof. Dr. Hochschule Ludwigshafen am Rhein, Psychotherapeutin. Bis 1995 Studium der Kritischen Psychologie am PI und des Marxismus am Philosophischen Instituts der FU. Lange Jahre politische Arbeit im antipatriarchalen Netz. Promotion zu Subjekt- und Geschlechteraspekten neoliberaler Globalisierung. Berufliches: Arbeit in der Einzelfallhilfe mit Mädchen mit Behinderungen und Gewalterfahrungen, Hiphop und Kunst-Projekte an Berliner Schulen, in Jugend- und Mädchenzentren zu Themen wie "Ey, mach mich nicht an!" und im Berliner Krisen- und Beratungszentrum für vergewaltigte Frauen.

Veranstaltungen mit Ariane Brenssell:

Mittwoch, 12.9.2012, 16:30 Uhr: Workshop »Psychisches Leiden an den Verhältnissen«

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Neoliberale Enteignungs­formen von Lebensführung«

Leoni Breuer, Jg. 1986, Studium der Psychologie, Mitbegründerin des autonomen Seminars zur Kritischen Psychologie an der Karl-Marx-Universität Trier.

Veranstaltungen mit Leoni Breuer:

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Wie starte ich in die Kritische Psychologie?«

Nicole Bromann, Studium der Psychologie an der Freien Universität Berlin. Freiberuflich tätig als Einzelfallhelferin, Mediatorin und psychologische Beraterin. Arbeitet im Projekt Selbstverständigung über Drogengebrauch "ProSD" bzw. im Verein Subjektstandpunkt und macht eine Weiterbildung in klientenzentrierter Beratung.

Veranstaltungen mit Nicole Bromann:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Das »Projekt Selbst­verständigung über Drogen­gebrauch««

Klaus-Jürgen Bruder, Jg. 1941, Psychoanalytiker, Professor für Psychologie, Freie Universität Berlin, Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Psychologie, Herausgeber u.a. der Schriftenreihe »Subjektivität und Postmoderne« im Psychosozial-Verlag Giessen; Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Psychologie, Psychoanalyse, Pragmatismus, Postmoderne, Jugendkultur, Geschlechterbeziehungen, Diskurs der Macht, u.a. Letzte Veröffentlichung: Lüge und Selbsttäuschung. (mit Friedrich Voßkühler) Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2009 (weitere hier).

Veranstaltungen mit Klaus-Jürgen Bruder:

Mittwoch, 12.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Psychologie und Kommunismus«

Torsten Bultmann, politischer Geschäftsführer des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi) mit dem Arbeitsschwerpunkt: Bildungs- und Wissenschaftspolitik (www.bdwi.de), ferner: Landesfachgruppenausschuss Hochschule und Forschung der GEW Nordrhein-Westfalen und Aktionsbündnis gegen Studiengebühren. Veröffentlichungen zum Thema: neben zahlreichen Rundfunkbeiträgen: »Die standortgerechte Dienstleistungshochschule«, in: PROKLA 104/1996, S. 329-355; »Hochschule in der Ökonomie – Zwischen Humboldt und Standort Deutschland« (gem. m. Rolf Weitkamp), Marburg 1999; »Die Zukunft des Bildungssystems: Lernen auf Abruf – eigenverantwortlich und lebenslänglich«, in: PROKLA 131/2003, S. 331-154.

Veranstaltungen mit Torsten Bultmann:

Dienstag, 11.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Kritische Wissenschaft – Entwicklung, Verdrängung und Perspektiven«

Sarah Büsse, M.A. Politikwissenschaft/Erziehungswissenschaft, tätig als Sozialarbeiterin in Berlin-Neukölln.

Veranstaltungen mit Sarah Büsse:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Subjekt und Handlungs­fähigkeit«

Jessica Chater, Tutorin, Studierende des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule RheinMain, aktives Mitglied des FBR und des Fachschaftsrates.

Veranstaltungen mit Jessica Chater:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Zu Lehr-Lern-Verhältnissen an der Hochschule (1)«

Mittwoch, 12.9.2012, 16:30 Uhr: Workshop »Zu Lehr-Lern-Verhältnissen an der Hochschule (2)«

Niklas A. Chimirri, Studium der Psychologie, Medien- & Kommunikationswissenschaften sowie Politologie in Berlin, Padua und New York. Er ist Mitherausgeber des Bandes "Können Marginalisierte (wi(e)der)sprechen? Zum politischen Potenzial der Sozialwissenschaften" (mit M. Dege, T. Grallert & C. Dege, Psychosozial-Verlag, 2010). Derzeit ist er Doktorand im Promotionsprogramm "Social Psychology of Everyday Life" der Roskilde University (Dänemark). Sein Projekt erforscht die subjektive Relevanz elektronischer Medientechnologien für den Alltag von Kindergartenkindern sowie damit einhergehende politische Implikationen.

Veranstaltungen mit Niklas A. Chimirri:

Donnerstag, 13.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Alltägliche Lebensführung in der Kinder­gartenpraxis«

Christine Daiminger, Dr. phil, Dipl.-Psych., ist Psychologische Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie und hat zur Geschichte der Verhaltenstherapie in der BRD an der Freien Universität Berlin promoviert. Sie arbeitet zudem als Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften) in München und als Redakteurin für das Forum Gemeindepsychologie.

Veranstaltungen mit Christine Daiminger:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »Verhaltens­therapie und Gesell­schafts­kritik – unverein­bare Gegen­sätze?«

Fartash Davani, promovierte an der FU Berlin, studierte Sozialpädagogik an der Fachhochschule Köln. Zur Zeit absolviert sie eine Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an der Universität Potsdam. Sie ist Freie Wissenschaftlerin, Beraterin, Trainerin und Assessorin. Forschungsschwerpunkte: Flucht & Migration, Krise, soziale Handlung, Entscheidungsprozesse, Empowerment/Disempowerment, Widerstand, Rassismus, Rassismus-Erfahrungen, Sexismus, Frauenbewegung, islamischer Feminismus. Veröffentlichung: Davani, Fartash (2010): Flucht als Krise und Entscheidungsprozess. Eine rekonstruktive Analyse der Biografien iranischer Frauen mit Flucht_Erfahrungen. Berlin: Der Andere Verlag. Davani, Fartash (2010): Psychotherapie im Einwanderungsland. Förderung der muttersprachlichen und kultur- sowie gendersensiblen Psychotherapie für Menschen mit Migrations_ und Flucht_Erfahrung. In: Leben nach der Migration. September 2010, Ausgabe 8. DAVANI, Fartash (2003): Frauen in der Abschiebehaft. In: Quer denken, lesen, schreiben. Herausgegeben vom Frauenrat der Alice Salomon Fachhochschule Berlin für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung. Bd. 8. S. 29-31.

Veranstaltungen mit Fartash Davani:

Mittwoch, 12.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Subjektivität und Kreativität des Handelns von Frauen mit Flucht_Er­fahrungen«

Johanna Dietz, Dipl.-Psych., Studium der Sozialwissenschaften an der HU und Psychologie an der FU gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Forschungsschwerpunkte: Kritische Psychologie, Rassismustheorie, Critical Whiteness. Sie arbeitete als Praktikantin bei der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin und dem Antidiskriminierungsnetzwerk des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg und ist aktiv in antirassistischen, feministischen und antikapitalistischen Politikkontexten.

Veranstaltungen mit Johanna Dietz:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Rassistische Eliten«

JMD, Studium der Psychologie an der FU Berlin und der UAM Posen mit einem Stipendium der Gesellschaft für polnisch-deutschen Austausch (GFPS). Sie absolvierte außerdem einen Freiwilligendienst in Klodzko (Polen) mit einer Förderung von Jugend für Europa und war beim Berliner Krisendienst tätig. Derzeit arbeitet sie als Übersetzerin für deutsch/französisch beim Medibuero Berlin (Büro für Medizinische Flüchtlingshilfe). Der vorgestellte Vortrag ist das Thema ihrer Diplomarbeit. Während ihres Studiums hat sie sich schwerpunktmäßig mit Kritischer Psychologie und qualitativen Methoden beschäftigt.

Veranstaltungen mit JMD:

Donnerstag, 13.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Glücks­forschung und Kritische Psychologie«

Sarah Dittel, studiert an der FU Berlin Psychologie, gerade mit Schreiben der Diplomarbeit beschäftigt „Geschlechter-Wahnsinn: eine Annäherung Wahnsinn im Patriarchat zu fassen“; interessiert sich für Kontinuitäten von „Asozialität“, Drogen bzw. „Sucht“-arbeit und intersektionale feministische Kämpfe und leckeres Essen und vieles mehr.

Veranstaltungen mit Sarah Dittel:

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Vom Zentrum ver-rückt, Irre-sein, Wahnsinn...«

Moritz Thede Eckart, Dr. Dipl. Psych, Jahrgang 1979, studierte Psychologie in Marburg und ist aktiv in der Initiative Kritische Psychologie, aktuell in Ausbildung zum Verhaltenstherapeuten.

Veranstaltungen mit Moritz Thede Eckart:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Jenseits kognitiv-behavioraler Lernkonzepte«

Ulrike Eichinger, Dr. phil., Dipl.- Sozarb., Erzieherin. Studium an der FH-Frankfurt/M und Promotion an der FU Berlin. Schwerpunkte: (trans-)nationale Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit, Theorien Sozialer Arbeit, Beschäftigungsbedingungen des Berufsfelds und subjektwissenschaftliche Praxisforschung. Veröffentlichungen: Eichinger, U. & Weber, Klaus (Hg.) (i.E.). Soziale Arbeit. Reihe Texte Kritische Psychologie 3, Argument-Verlag; Eichinger, U. (2009). Zwischen Anpassung und Ausstieg: Perspektiven von Beschäftigten im Kontext der Neuordnung Sozialer Arbeit, VS-Verlag.

Veranstaltungen mit Ulrike Eichinger:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Praxis­forschung in der Sozialen Arbeit (1)«

Mittwoch, 12.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Praxis­forschung in der Sozialen Arbeit (2)«

Grete Erckmann, Jg. 1982, Dipl.-psych., arbeitet im Projekt Outreach – Mobile Jugendarbeit in Berlin mit marginalisierten Jugendlichen und macht eine Weiterbildung in Systemischer Therapie/Familientherapie. Sie ist aktives Mitglied der AG Berufspraxis der Assoziation Kritische Psychologie und arbeitet zu Kritischer Psychologie, Politischer Bildung und Praxisforschung.

Veranstaltungen mit Grete Erckmann:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Workshop »Soziale Arbeit: Anspruch – Widerspruch – Einspruch!«

Samstag, 15.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir?!«

Boris Friele, Studium der Psychologie an der Uni Osnabrück und der FU Berlin (Diplom 1997). Promotion zum Thema "Systemisches Denken in Psychologie und sozialen Arbeit" (FU Berlin, 2006). Seit 2007 praktisch tätig als Sozialpädagoge, Psychologe und Projektkoordinator am Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste (zfm) in Berlin, ausgebildet zum Systemischen Therapeuten und Familientherapeuten (DGSF). Schwerpunkte seither: sozialpädagogische Elternberatung und pädagogische Arbeit mit Jugendlichen im inter-/transkulturellen Kontext, niedrigschwellige psychotherapeutische Arbeit mit Flüchtlingen und Migrant/innen, psychologische Betreuung von Flüchtlingen während des Asylverfahrens (therapeutische Arbeit, Diagnose posttraumatischer Erkrankungen, psychologische Stellungnahmen)

Veranstaltungen mit Boris Friele:

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Systemisches Denken als Paradigma für die Praxis«

Martin Fries, Jg. 1982, Studium der Philosophie, Politikwissenschaft und Psychologie an der FU Berlin. Abschluss 2012 mit Magisterarbeit zum Thema „Zum Begriff der menschlichen Natur bei Klaus Holzkamp. Versuch über einige philosophische Implikationen der Kritischen Psychologie“. Derzeit Lehrbeauftragter am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Veröffentlichung: Handlungsfähigkeit als Erstes Bedürfnis? Zum anthropologischen Denken in der Kritischen Psychologie Klaus Holzkamps, in: Gerhard, Myriam / Zunke, Christine (Hg.), Die Natur des Menschen. Aspekte und Perspektiven der Naturphilosophie, Würzburg, 2012.

Veranstaltungen mit Martin Fries:

Donnerstag, 13.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Gesellschaft­liche Natur«

Samstag, 15.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Kritik der Begründung der menschlichen Natur bei Klaus Holzkamp«

Stefanie Girstmaier, Studium der Psychologie und Internationale Entwicklung in Wien. Sie arbeitet derzeit an ihrer Dissertation zu feministischer Entwicklungspolitik in Zentralamerika. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen feministische-, Postkoloniale- und Post-Development Theorie und Diskursforschung.

Veranstaltungen mit Stefanie Girstmaier:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Inter­sektio­nalität und Psycho­logie«

Thomas Goetzel, Studium der Psychologie an der FU Berlin.

Veranstaltungen mit Thomas Goetzel:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Ursachen der Depression«

Johannes Peter Gerhard Haas, Jahrgang 1991, studiert Psychologie und Sozialwissenschaften in Marburg und ist aktiv in der Initiative Kritische Psychologie.

Veranstaltungen mit Johannes Peter Gerhard Haas:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Jenseits kognitiv-behavioraler Lernkonzepte«

Josua Handerer, Jg. 1982, Studium der Theologie und Germanistik (1. Staatsexamen), Studium der Psychologie (Diplom). Derzeit Doktorand an der Universität Wien, gefördert durch das Cusanuswerk.

Veranstaltungen mit Josua Handerer:

Samstag, 15.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Kein Freud – nur Leid?«

Franziska Heinz, Jahrgang 1989, studiert Psychologie in Marburg und ist aktiv in der Initiative Kritische Psychologie.

Veranstaltungen mit Franziska Heinz:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Jenseits kognitiv-behavioraler Lernkonzepte«

Josef Held, Prof. Dr. Dr. h.c., lehrt und forscht am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen. Schwerpunkte in der Lehre: Empirische Methodik; Pädagogische Interessensschwerpunkte: kritische Psychologie, Subjektwissenschaft; Migrationsforschung; Kinder- und Jugendforschung; International vergleichende Studien. Aktuelle Veröffentlichung u.a.: Was bewegt junge Menschen?: Lebensführung und solidarisches Handeln junger Beschäftigter im Dienstleistungsbereich von Josef Held, Seddik Bibouche, Lucie Billmann und Melanie Holbein. VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Veranstaltungen mit Josef Held:

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Die Vielfalt kritischer Psychologien im globalen Kontext«

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Workshop »Solidarität, kollektives Handeln und Widerstand«

Samstag, 15.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Das Projekt U35«

Katrin Hillebrand, Dipl.-psych., Studium der Psychologie an der Uni Trier, Teilnehmerin am autonomen Seminar zur Kritischen Psychologie (www.kp-trier.de).

Veranstaltungen mit Katrin Hillebrand:

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Wie starte ich in die Kritische Psychologie?«

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Die Entwicklung von politischem Bewusstsein und wider­ständigem Engagement«

Reinhard Hochmuth, Diplome in Mathematik und Psychologie an der FU Berlin, Promotion und Habilitation in Mathematik. Professur für Analysis an der Universität Kassel und seit 10.2011 Professor für Mathematik an der Leuphana Universität Lüneburg. Leitet gemeinsam mit Kollegen aus Paderborn und Kassel das Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik Mathematik, forscht in der Mathematik und daneben aktuell in verschiedenen Projektzusammenhängen zur Mathematikausbildung an Hochschulen.

Veranstaltungen mit Reinhard Hochmuth:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Gesellschafts­theorie in der Mathematik­didaktik«

Maria Hummel, Masterstudium "Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie" an der Freien Universität Berlin; Bachelor-Abschluss an der Universität Köln.

Veranstaltungen mit Maria Hummel:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Kritik des psycho­logischen Mainstreams am Beispiel der Intelligenz­forschung«

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »»Kritisch publizieren««

Samstag, 15.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Vernetzungs­workshop - Inhalte, Strukturen, Perspektiven«

Robin Iltzsche, studiert seit 2008 Linguistik und Psychologie in Frankfurt/M.

Veranstaltungen mit Robin Iltzsche:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Kritische Theorie und Kritische Psychologie«

Samstag, 15.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Grundlagen der psycho­analytischen Sozial­psychologie«

Charlotte Jurk, Sozialarbeiterin und Sozialwissenschaftlerin. Freiberuflich forschend tätig mit Schwerpunkt Gesundheitswesen. Lehrbeauftragte an der Hochschule Rhein-Main.

Veranstaltungen mit Charlotte Jurk:

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Gesellschaft­liche Bedeu­tung der Depression«

Christina Kaindl, Jg. 1971, Dipl.-Psych., leitende Redakteurin der Zeitschrift „Luxemburg. Gesellschaftsanalyse und linke Praxis“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Doktorandin am FB Politikwissenschaften der Freien Univ. Berlin; Lehrbeauftragte an der FH Stendal. Veröffentlichungen: Das Subjekt - zwischen Krise und Emanzipation (Mithg. und Verf. 2010); „Abstrakt negiert ist halb kapiert“ Beiträge zur marxistischen Subjetwissenschaft. Morus Markard zum 60. Geburtstag (Mithg., Verf., 2008); Subjekte im Neoliberalismus (Hg. und Verf., 2007); Kritische Wissenschaften im Neoliberalismus (Hg. und Verf., 2005); Kritische Psychologie und studentische Praxisforschung (2000, Hg. mit Morus Markard und ASB und Verf.); „Folter II“ in KHWM (1999); Erkenntnis und Parteilichkeit. Kritische Psychologie als marxistische Subjektwissenschaft (Mithg., 1998) etc. A: Kritische Psychologie, extreme Rechte, Neoliberalismus, Reproduktionsbedingungen Kritische Wissenschaften, Mitglied in den Redaktionen von „Das Argument“ und „Forum Kritische Psychologie“.

Veranstaltungen mit Christina Kaindl:

Dienstag, 11.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Krise des Kapitalismus – Krise des Subjekts«

Donnerstag, 13.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Handlungs­fähigkeit«

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Emotionalität im gesell­schaftlichen Wandel«

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Gesellschaft­liche Bedeu­tung der Depression«

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Krise ohne Konflikt?«

Freitag, 14.9.2012, 19:00 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Film »Work Hard Play Hard««

Myriam Kaiser, Jahrgang 1989, studiert Psychologie in Marburg und ist aktiv in der Initiative Kritische Psychologie.

Veranstaltungen mit Myriam Kaiser:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Jenseits kognitiv-behavioraler Lernkonzepte«

Fiona Kalkstein, Jg. 1985, studiert Psychologie und im Nebenfach Politikwissenschaften an der FU, Förderung durch die Rosa Luxemburg Stiftung. Im Rahmen eines Praktikums hat sie mit traumatisierten Frauen und Betroffenen von sexualiserter Gewalt gearbeitet, außerdem im Bereich der akzeptierenden Drogenarbeit. Sie hat sich in ihrem Studium schwerpunktmäßig mit Verbindungslinien zwischen Marxismus und Feminismus, Dekonstruktivistischen Ansätzen, Feminismus und Psychoanalyse, Kritischer Psychologie beschäftigt. Schreibt grade ihre Diplomarbeit über die Notwendigkeit feministischer Betrachtungen in der Psychologie und Psychotherapie.

Veranstaltungen mit Fiona Kalkstein:

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Feministische Betrachtungen auf die (Kritische) Psychologie und Psycho­therapie«

Annita Kalpaka, Prof. für Theorien und Methoden in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain.

Veranstaltungen mit Annita Kalpaka:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Zu Lehr-Lern-Verhältnissen an der Hochschule (1)«

Mittwoch, 12.9.2012, 16:30 Uhr: Workshop »Zu Lehr-Lern-Verhältnissen an der Hochschule (2)«

Jochen Kalpein, Dipl.-Psych., Jg. 1966, Studium an der Freien Universität Berlin, tätig im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe in Familien; Systemische Familientherapie, Clearing, Krisenintervention im Auftrag Berliner Jugendämter; traumatologische Beratung (i.A.), Casemanagement.

Veranstaltungen mit Jochen Kalpein:

Dienstag, 11.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Psychotherapie und Kritische Psychologie«

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Neoliberale Enteignungs­formen von Lebensführung«

Felicitas Karimi, Jg. 1970, Dipl.-Psych., arbeitet im Projekt Selbstverständigung über Drogengebrauch und macht eine Weiterbildung in klientenzentrierter Beratung. Sie ist aktives Mitglied der AG Berufspraxis und der Assoziation Kritische Psychologie. Arbeitsschwerpunkte: Kritischer Psychologie, Kritische Pädagogik, Praxisforschung, Beratung/Therapie und Kapitalismuskritik

Veranstaltungen mit Felicitas Karimi:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Das »Projekt Selbst­verständigung über Drogen­gebrauch««

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Was man von der Kritischen Psychologie über Erziehung lernen kann«

Caroline Keller, Studium Internationale Entwicklung mit Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung in Wien (A), Madrid (E) und Heredia/San José (CR), derzeit Diplomarbeit in Psychologie (Universität Wien). Forschungsinteressen: Queer-Feministische-Psychologie(n), Intersektionalität, Feministische Wissenschaftskritik, sexuality studies, body studies, Inter- und Transdisziplinäre Genderforschung, Postkoloniale Kritik, critical whiteness studies.

Veranstaltungen mit Caroline Keller:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Inter­sektio­nalität und Psycho­logie«

Leonie Knebel, Jg. 1983, Studium der Psychologie in Marburg. Derzeit in Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin bei der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie und Mitglied der AG Berufspraxis. Arbeitsschwerpunkte: Rassismus in der Intelligenzforschung, psychisches Leiden und Therapie im Kapitalismus, subjektwissenschaftliche Praxisforschung. Letzte Veröffentlichungen: Knebel, L. & Marquardt, P. (2012). Vom Versuch, die Ungleichwertigkeit von Menschen zubeweisen. In M. Haller & M. Niggeschmidt (Hrsg.) Der Mythos vom Niedergang der Intelligenz Von Galton zu Sarrazin: Die Denkmuster und Denkfehler der Eugenik (S. 87-126). Wiesbaden: Springer VS; Knebel, L. & Thiel M. (2011). Markard lesen? Studentische Erfahrungen mit der „Einführung in die Kritische Psychologie“, Forum Kritische Psychologie,55, 63-78.

Veranstaltungen mit Leonie Knebel:

Dienstag, 11.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Geschichte der kritisch-psychologischen Bewegung«

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Kritik des psycho­logischen Mainstreams am Beispiel der Intelligenz­forschung«

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Gesellschaft­liche Bedeu­tung der Depression«

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »Verhaltens­therapie und Gesell­schafts­kritik – unverein­bare Gegen­sätze?«

Thorben Knobloch, Jg. 1988, Bachelorstudium der Psychologie an der Freien Universität Berlin.

Veranstaltungen mit Thorben Knobloch:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Kritik des psycho­logischen Mainstreams am Beispiel der Intelligenz­forschung«

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »»Kritisch publizieren««

Samstag, 15.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Vernetzungs­workshop - Inhalte, Strukturen, Perspektiven«

Gesa Köbberling, Jg. 1977, Dipl. Psychologin, promoviert zur Zeit an der Freien Universität Berlin zur „Verbindung politischer und psychosozialer Intervention in der Beratung von Opfern rechter Gewalt“. Zwischen 2006 und 2011 hat sie selbst in der Beratung für Opfer rechter Gewalt in Brandenburg gearbeitet.

Veranstaltungen mit Gesa Köbberling:

Samstag, 15.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Rassistische Gewalt und Handlungs­möglichkeiten aus Perspektive der Betroffenen«

Catalina Körner, Studentin der Psychologie an der FU Berlin, gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung. Forschungsschwerpunkte: Faschismustheorie, Vergangenheitskonstruktionen, Emotionalität, Kritische Psychologie. Sie arbeitete in Israel mit Shoah-Überlebenden und ist aktiv in verschiedenen Erinnerungsinitiativen sowie in queer-feministischen, antirassistischen und kapitalismuskritischen Projekten.

Veranstaltungen mit Catalina Körner:

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »»Opa war ein Nazi!««

Therese Kruse, Diplomstudium der Psychologie und Teil der Initiative Kritische Psychologie (www.kp-trier.de) an der Karl-Marx-Universität Trier.

Veranstaltungen mit Therese Kruse:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Der Kritikbegriff der Kritischen Psychologie«

Jana Krystilik, Jg. 1982, studierte Sozialpädagogik an der Fachhochschule München mit dem Schwerpunkt Resozialisierung/Gefährdetenhilfe unter anderem bei dem kritischen Psychologen Klaus Weber. Sie arbeitet seit 2007 beim Projekt Outreach – Mobile Jugendarbeit mit delinquenten und vor allem marginalisierten Jugendlichen und versucht politische Bildungskonzepte für diese Zielgruppe zu entwickeln. Außerdem ist sie aktives Mitglied im Verein »Subjektorientierte Drogenhilfe«.

Veranstaltungen mit Jana Krystilik:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Workshop »Soziale Arbeit: Anspruch – Widerspruch – Einspruch!«

Christian Küpper, Dipl.-Psy, Diplomarbeit zum Thema »Subjektivität und Wahnsinn – Grenzen intersubjektiver Verständigung?«. Letzte Veröffentlichung: »Psychologie reicht ans Grauen nicht heran« – Adorno zu Individuum und Gesellschaft in FKP 53 (2009).

Veranstaltungen mit Christian Küpper:

Dienstag, 11.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Geschichte der kritisch-psychologischen Bewegung«

Donnerstag, 13.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Struktur – Handlung – Praxis«

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Vom Zentrum ver-rückt, Irre-sein, Wahnsinn...«

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Intersubjektivi­tät und soziale Selbst­verständigung«

Ines Langemeyer, Juniorprofessorin für Lebenslanges Lernen an der PH Ludwigsburg und dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung. Forschung zu "Lernförmiger Arbeit" und "Verwissenschaftlichung von Arbeit", "Inkludierender Erwachsenenbildung" und dem "Personal in der Weiterbildung - Beschäftigungsverhältnisse und Tätigkeiten".

Veranstaltungen mit Ines Langemeyer:

Mittwoch, 12.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Subjektwissen­schaftliche Analysen zur Verwissen­schaftlichung der Arbeit«

Richard Luther, Tutor, Studierender des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule RheinMain, aktives Mitglied des FBR und des Fachschaftsrates.

Veranstaltungen mit Richard Luther:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Zu Lehr-Lern-Verhältnissen an der Hochschule (1)«

Mittwoch, 12.9.2012, 16:30 Uhr: Workshop »Zu Lehr-Lern-Verhältnissen an der Hochschule (2)«

Vanessa Lux, Dipl.-Psy., Dr. phil., arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. In ihrer Dissertation hat sie sich mit der Bedeutung der modernen Genetik für die psychologische Praxis auseinandergesetzt. Derzeit forscht sie zum Verhältnis von Epigenetik und Psychologie.

Veranstaltungen mit Vanessa Lux:

Donnerstag, 13.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Gesellschaft­liche Natur«

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Genetik und psycholo­gische Praxis«

Morus Markard, Dr. phil. habil., apl. Professor für Psychologie an der FU Berlin; Co-Direktor des Klaus-Holzkamp-Instituts für Subjektwissenschaft in der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie (INA) an der FU Berlin. Mitbegründer und Redakteur des „Forum Kritische Psychologie“.

Veranstaltungen mit Morus Markard:

Dienstag, 11.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Was ist kritisch an der Kritischen Psychologie?«

Dienstag, 11.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Geschichte der kritisch-psychologischen Bewegung«

Mittwoch, 12.9.2012, 10:00 Uhr: Extra »Historischer Rundgang«

Mittwoch, 12.9.2012, 16:30 Uhr: Workshop »Subjekt­wissen­schaftlich forschen – abstrakte Norm oder konkrete Möglichkeit?«

Mittwoch, 12.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Psychologie und Kommunismus«

Donnerstag, 13.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Zum Verhältnis von subjektwissen­schaftlicher und qualitativer Forschung«

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »»Kritisch publizieren««

Samstag, 15.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Subjektive Erfahrung und gesellschaft­liche Strukturen«

Peter Mattes, Dipl.Psych., Dr.phil., freier Wissenschaftler, früher FU Berlin und Universität Wien. Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Geschichte der Psychologie. Insbesondere Diskurse des Wissens vom Menschen, poststrukturalistische, konstruktionistische und postmodernistische Ansätze. Mitherausgeber Journal für Psychologie sowie Psychologie & Gesellschaftskritik. Gründungs- (und langjähriges Vorstandsmitglied) der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP) sowie Mitglied der Gesellschaft kritischer Psychologen und Psychologinnen (GkPP) in Wien. Veröffentlichungen: u.a. „Psychologie als Kulturwissenschaft? Zur Positionierung der Wissenschaft Psychologie in den akademischen Disziplinen.“ Journal für Psychologie 2008, 16(1); „Abwehr durch Einvernahme. Zum Auftritt des Sozialen Konstruktionismus in der deutschen akademischen Psychologie.“ Forum Qualitative Sozialforschung / Forum Qualitative Social Research, 8(1); „Möglichkeiten postmoderner kritischer Psychologie.“ Psychologie und Gesellschaftskritik 1998, 22, 2/3 (Nr. 86/87). Weiteres auf: www.peter-mattes.de.

Veranstaltungen mit Peter Mattes:

Dienstag, 11.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Geschichte der kritisch-psychologischen Bewegung«

Stefan Meretz, Dr.-Ing., Dipl.-Inform., Berlin, Jg. 1962. Diplomarbeit über »Neuronale Netze und Subjektivität«. Einführungseminare in die Kritische Psychologie. Blogger auf keimform.de. Betreiber von grundlegung.de zur Einführung in die »Grundlegung der Psychologie« von Klaus Holzkamp. Veröffentlichung: Die »Grundlegung der Psychologie« lesen (2012).

Veranstaltungen mit Stefan Meretz:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »GdP-Kurs 1: Von der Sensibilität zur Lernfähigkeit«

Donnerstag, 13.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »GdP-Kurs 2: Von der Sozial­koordination zur Sozial­kooperation«

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »GdP-Kurs 3: Die gesellschaft­liche Natur des Menschen«

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Das »Arrangement mit den Herrschenden««

Samstag, 15.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »GdP-Kurs 4: Handlungs­fähigkeit im Kapitalismus«

Jutta Meyer-Siebert, Jg. 1947, Lehrerin i. R., Diplompsychologin, Lehrbeauftragte der Leibniz-Universität Hannover mit Schwerpunkt Sozialspychologie; politisches Engagement als marxistische Feministin: Frauenredaktion in der Zeitschrift Das Argument, feministische Sektion des Historisch-Kritischen Wörterbuch des Marxismus, Mitglied Die LINKE (aktiv im Landesvorstand Niedersachsen), GEW, BdWi, RLS Niedersachsen.

Veranstaltungen mit Jutta Meyer-Siebert:

Dienstag, 11.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Geschichte der kritisch-psychologischen Bewegung«

Hans-Peter Michels, lehrt an der Hochschule Lausitz am Fachbereich Sozialwesen, von 1985 bis 1997 Mitarbeiter in der „Theorie-Praxis-Konferenz“ an der FU Berlin, seit 1991 Mitglied der Redaktionskommission der Zeitschrift „Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis“ (DGVT-Verlag)

Veranstaltungen mit Hans-Peter Michels:

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Psychologi­sierung sozialer Ungleichheit«

Heinz Mölders, 1947, Diplompsychologe, lebt und arbeitet in Amsterdam in der eigenen Firma INCA Projectbureau Amsterdam. Arbeitsschwerpunkt: Entwicklung des Kommunikationsprojektes Multiloog, Kunst und Kommunikation. Initiator des Projektes Kritische Psychologie (PKP) an der Universität Utrecht (1981-1985) und Mitbegründer der Zeitschrift Deviant, künstlerische Tätigkeit. Mitglied der Theorie-Praxis Konferenz von 1983 – 1996 und Mitglied der Lebensführungsgruppe (ALF) seit 1996.

Veranstaltungen mit Heinz Mölders:

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Erfahrungen und Fragen aus einer subjekt­wissen­schaftlich begründeten Arbeit«

Sissy Müller, Gesamtkoordination der Zeitschrift »Das Argument« und angestellt im Argument-Verlag für den Wissenschaftsbereich. Jahrgang 1983, Studium an der FSU Jena Soziologie, Politikwissenschaft und Angewandte Ethik; Mitarbeit in der Werkstatt des Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus. Arbeitsschwerpunkte: Ideologietheorie, Geschlechterverhältnisse als Produktionsverhältnisse.

Veranstaltungen mit Sissy Müller:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »»Kritisch publizieren««

Denis Neumüller, studiert Psychologie an der Universität Freiburg und ist dort aktiv in der Initiative kritische Psychologie. Zur Zeit schreibt er seine Diplomarbeit zu Commons-Projekten aus subjektwissenschaftlicher Perspektive.

Veranstaltungen mit Denis Neumüller:

Mittwoch, 12.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Psychologie und Kommunismus«

Donnerstag, 13.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Konflikte und Widersprüche emanzipa­torischer Commons-Projekte«

Janek Niggemann, promoviert zu Hegemonie und pädagogischer Autorität. Mitglied im Vorstand von Helle Panke e. V. Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, bei Gruppe Soziale Kämpfe und Assoziation Kritische Psychologie. Arbeitet zu Gramsci, Kapitalismuskritik, Emotionalität, Kritische Psychologie, Kritische Pädagogik, Ideologietheorie und symbolische Gewalt.

Veranstaltungen mit Janek Niggemann:

Donnerstag, 13.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Struktur – Handlung – Praxis«

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Was man von der Kritischen Psychologie über Erziehung lernen kann«

Samstag, 15.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Habitus, Handlungs­fähigkeit«

Klaus Ottomeyer, geb. 1949, ist Psychologe, Soziologe und Psychotherapeut. Von 1975 bis 1981 war er Assistenzprofessor am Psychologischen Institut im FB 11 der FU Berlin. Seit 1983 ist er Professor am Institut für Psychologie der Universität Klagenfurt, wo er die Abt. für Sozialpsychologe, Ethnopsychanalyse und Psychotraumatologie leitet. Er arbeitet als Psychotherapeut mit Opfern organisierter Gewalt. Zahlreiche Veröffentlichungen zu einer kritischen Psychologie und Psychotherapie, z.B. "Jörg Haider - Mythos und Erbe" (Haymon, Innsbruck 2010) und "Die Behandlung der Opfer. Über unseren Umgang mit dem Trauma der Flüchtlinge und der Verfolgten"(Klett-Cotta, Stuttgart 2011).

Veranstaltungen mit Klaus Ottomeyer:

Samstag, 15.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Die Behandlung der Opfer«

Nora Räthzel, Professorin für Soziologie am soziologischen Institut der Universität Umeå, Schweden. Ich interessiere mich, ganz allgemein gesprochen, für die Formen und Bedingungen von Widerstand und Selbstunterwerfung, die Individuen in verschiedenen Lebensbereichen entwickeln. Seit einigen Jahren interessiert mich dabei besonders die Frage nach dem umweltpolitischen Engagement der Gewerkschaften in industriellen Sektoren. Unsere Forschungsprojekte in diesem Bereich untersuchen internationale Gewerkschaften und nationale und lokale Gewerkschaften in Schweden, Großbritannien, Spanien, Brasilien, Südafrika und Indien. Einige Veröffentlichungen aus diesem Kontext sind: 2011: Räthzel, Nora; Uzzell, David: Natur oder Arbeit? Dilemmata und Perspektiven Gewerkschaftlicher Umweltpolitik. In: Das Argument 294. Pp. 734-744 2011: Räthzel, Nora; Uzzell, David: Trade Unions and climate Change: The jobs versus environment dilemma. Global Environmental Change, 21 (4), 1215-1223. 2011: Mulinari, Diana; Räthzel, Nora; Tollefsen, Aina: Everyday working lives in a transnational corporation in Mexico: the contradictory co-optation of trade unionists. In: Economic and Industrial Democracy, 32 (3) 379-399. 2010: Räthzel, N.; Uzzell, D.; Elliott, D. (2010) The Lucas Aerospace experience: Can Unions become environmental Innovators? In: Soundings, Vol. 46, 76-87. 2010: Räthzel, N. Eine hoffnungsvolle Beziehung zwischen Frauen-, Umwelt-, und Arbeiterbewegung. In. Das Argument 287 pp. 347-358.

Veranstaltungen mit Nora Räthzel:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Strategien der Verhaltens­änderung in der Umwelt­psychologie«

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Natur oder Arbeit?«

Katrin Reimer, Dr.phil., Mitbegründerin des Klaus Holzkamp-Instituts für Subjektwissenschaft in der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie (INA) an der FU Berlin, Projektleiterin bei Arbeit und Leben Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V. Praxis- und Forschungsschwerpunkt: Politische Bildung im Kontext von Rassismus/Rechtsextremismus und Diversity.

Veranstaltungen mit Katrin Reimer:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Kapitalismus­kritische »Einstellungen« in der BRD«

Ellen Reitnauer,

Veranstaltungen mit Ellen Reitnauer:

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Intersubjektivi­tät und soziale Selbst­verständigung«

Günter Rexilius, Diplom-Psychologe, Privat-Dozent, Psychologischer Psychotherapeut. Studium in Bochum und Gießen, Promotion in Bremen 1975, ab 1976 wiss. Assistent an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit 1990 niedergelassener Psychotherapeut und Gerichtsgutachter. Mitbegründer und viele Jahre Mitherausgeber und Autor der Zeitschrift „Psychologie und Gesellschaftskritik“, Lehraufträge an vielen Universitäten zu Themen im Bereich der kritischen Psychologie und der Sozialpsychiatrie. Bis 1990 Mitarbeit am nichtorganisierten Entwurf einer kritischen Psychologie als theoretische und praktische Alternative zur positivistischen, verhaltenstheoretisch orientierten Psychologie.

Veranstaltungen mit Günter Rexilius:

Dienstag, 11.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Geschichte der kritisch-psychologischen Bewegung«

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Grenzen emanzipa­torischer psycho­logischer und psycho­thera­peutischer Arbeit«

Bernd Röhrle, geb. 24.09.1947, Studium der Psychologie mit Nebenfach Philosophie und Soziologie; Schwerpunkte: Klinische Psychologie und Psychotherapie, Gemeindepsychologie, Prävention und Gesundheitsförderung; Universitäten Tübingen, Heidelberg, Trier und Marburg. Zahlreiche Veröffentlichungen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung, soziale Netzwerke. Verhaltens- und Gesprächspsychotherapeut, Supervisor. Sprecher des German Network for Mental Health (www.gnmh.de).

Veranstaltungen mit Bernd Röhrle:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »Verhaltens­therapie und Gesell­schafts­kritik – unverein­bare Gegen­sätze?«

Bernd Röttger, Dr, Jg. 1961, freiberufliche Tätigkeit als Sozialwissenschaftler und Autor (u.a. Lehrbeauftragter an der Universität Wien, Institut für Politikwissenschaft; Referent in der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung, Redakteur der Zeitschrift 'Das Argument'), Arbeitsschwerpunkte: Politische Ökonomie, materialistische Staatstheorie, Politik und Ideengeschichte der Arbeiterbewegung, Arbeitspolitik, Gewerkschaftssoziologie und –politik.

Veranstaltungen mit Bernd Röttger:

Dienstag, 11.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Krise des Kapitalismus – Krise des Subjekts«

Nora Ruck, ich habe in Wien und Nijmegen (NL) Psychologie mit Schwerpunkt auf Kulturpsychologie studiert. Nach Ausflügen in die Kulturwissenschaft habe ich in meiner Dissertation die wissenschafts- und gesellschaftshistorischen Möglichkeitsbedingungen evolutionspsychologischer Theorien der Geschlechterdifferenz untersucht. Meine Dissertation war Teil des transdisziplinären DOC-team Projekts »Zur Politisierung von Erkenntnis und Körper«, welches meine Perspektive auf feministische Wissenschaftskritik aber auch auf die möglichen und unmöglichen Formen von Zusammenarbeit in der Wissenschaft maßgeblich geprägt hat. Meine Forschungsinteressen gelten Ansätzen, die Wissenschaft und Gesellschaft in ihrer Beziehung zueinander begreifen, u.a. kritische Psychologie und feministische Wissenschaftsforschung und -kritik.

Veranstaltungen mit Nora Ruck:

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Möglichkeiten einer feministischen Wissenschafts­kritik an der Psychologie«

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »»Kritisch publizieren««

Jonas Rüppel, studiert Soziologie, Psychologie und Psychoanalyse in Frankfurt am Main.

Veranstaltungen mit Jonas Rüppel:

Samstag, 15.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Grundlagen der psycho­analytischen Sozial­psychologie«

Sebastian Ruppel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Qualitative Forschung in der Internationalen Akademie an der Freien Universität Berlin und Doktorand an der Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum. Seit 2006 ist er Mitherausgeber des Journals für Psychologie (www.journal-fuer-psychologie.de).

Veranstaltungen mit Sebastian Ruppel:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »»Kritisch publizieren««

Dieter Sauer, Prof., Dr., Sozialforscher am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München, Honorarprofessur für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Forschungsschwerpunkte: Entgrenzung von Arbeit und Leben, Steuerung von Arbeit, Arbeit und Gesellschaft, Leistungspolitik; letzte Veröffentlichungen: Sauer, Dieter (2012): "Krise ist immer". Zum Verhältnis von Finanz- und Wirtschaftskrise und betrieblicher Krise in Permanenz. In: Sozialismus, Heft 1/2012, S.45-50; Detje, Richard; Sauer, Dieter (2012): Vom Kopf auf die Füße stellen. Für eine arbeitspolitische Fundierung wirtschaftsdemokratischer Perspektiven. In: Werner Fricke; Hilde Wagner (Hrsg.): Demokratisierung der Arbeit. Neuansätze für Humanisierung und Wirtschaftsdemokratie, VSA, Hamburg, S.55-86; Detje, Richard; Menz, Wolfgang; Nies, Sarah; Sauer, Dieter (2011): Krise ohne Konflikt? Interessen- und Handlungsorientierungen im Betrieb – die Sicht von Betroffenen, VSA, Hamburg.

Veranstaltungen mit Dieter Sauer:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Krise ohne Konflikt?«

Annette Schlemm, Dr., Physikerin und Philosophin, engagiert sich seit vielen Jahren praktisch und theoretisch in sozial und ökologisch orientierten Bewegungen.

Veranstaltungen mit Annette Schlemm:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Workshop »Ums Menschsein geht es?«

Catharina Schmalstieg, Dipl.-Psych., hat am Institut für Soziologie der Universität Jena eine Dissertation mit dem Titel „Prekarität und Handlungsfähigkeit“ geschrieben. Sie ist Co-Autorin von »Strategic Unionism. Von der Krise zur Erneuerung?« (Brinkmann u.a. 2008, VS Verlag).

Veranstaltungen mit Catharina Schmalstieg:

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Partizipative Gewerkschafts­arbeit«

Ulrike Schmidt, Jg. 1986, Masterstudium der Psychologie und Teil der Initiative Kritische Psychologie an der Karl-Marx-Universität Trier.

Veranstaltungen mit Ulrike Schmidt:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Der Kritikbegriff der Kritischen Psychologie«

Julia Scholz, Dipl.-Psych., Studium in Köln bis 2008, von 2008 bis 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Marburg und Mannheim (2008 bis 2010 im DFG-Forschungsprojekt "Diskriminierung und Toleranz in Zwischengruppenbeziehungen"). Seit 2011 promoviert sie mit einem Promotionsstipendium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena über wissenschaftstheoretische Fragen einer queeren Psychologie.

Veranstaltungen mit Julia Scholz:

Vortrag/­Diskussion »Queere Identitäten«

Silvia Schriefers, Dipl.-Soz. Päd. & Dipl.-Psych. Sie arbeitet als Projektleiterin bei der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) e.V. und ist in Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin bei der Berliner Akademie für Psychotherapie. Sie ist Mitglied der AG Berufspraxis der Assoziation Kritische Psychologie.

Veranstaltungen mit Silvia Schriefers:

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »Verhaltens­therapie und Gesell­schafts­kritik – unverein­bare Gegen­sätze?«

Anna Sieben, Dipl. Psych., seit dem WS 2008/09 Doktorandin, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Hilfskraft an der Ruhr-Universität Bochum. 2002 bis 2007 Psychologie-Studium in Freiburg und Köln, 2007 bis 2008 Soziologie am Goldsmiths College in London, Abschluss Master in “Gender & Culture”. Zur Zeit promoviert und lehrt sie an der Ruhr-Universität Bochum. In ihrer Doktorarbeit analysiert sie klassische psychologische Theorien hinsichtlich ihrer Konstruktionen von Geschlechtlichkeit und Sexualität. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. queer-feministische Psychologien, Geschichte der Psychologie, Kulturpsychologie und feministische Theorien über den Körper.

Veranstaltungen mit Anna Sieben:

Mittwoch, 12.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Geschlecht­lichkeit und Sexualität aus queer-feministischer Perspektive«

Mittwoch, 12.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Psychologie und Kommunismus«

Guido Speckmann, Jg. 1978, Studium der Politikwissenschaften, Neueren Geschichte sowie Friedens- und Konfliktforschung, Verlagsmitarbeiter in Hamburg; Arbeitsschwerpunkte: Einstellungsforschung, Rechtsextremismus/Faschismus, Geschichtspolitik; letzte Veröffentlichung: Faschismus, Basiswissen, Köln 2012 (zusammen mit Gerd Wiegel), Vom Wertkonservatismus zum neoliberalen Konkurrenzdenken. Konservative Einstellungen in der deutschen Bevölkerung, in: Z.Zeitschrift Marxistische Erneuerung Nr. 90, Juni 2012, „Irritierend hoch?!", Verbreitung und Ambivalenz antikapitalistischer Einstellungen in Deutschland, in: Z. Nr. 87, September 2011.

Veranstaltungen mit Guido Speckmann:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Kapitalismus­kritische »Einstellungen« in der BRD«

Rosemarie Straub, Studium an der FU Berlin, Teilnehmerin der Theorie-Praxis-Konferenz und dem PAPP Projekt; arbeitet seit 1975 im Schulpsychologischen Beratungszentrum.

Veranstaltungen mit Rosemarie Straub:

Samstag, 15.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Testdiagnostik in der Praxis«

Elisabeth Summer (angefragt), Dr. phil, Dipl.-Psych., arbeitet als niedergelassene Psychologische Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie in München. 2008 ist ihre Dissertation unter dem Titel "Macht die Gesellschaft depressiv? Alain Ehrenbergs Theorie des »erschöpften Selbst« im Licht sozialwissenschaftlicher und therapeutischen Befunde" erschienen.

Veranstaltungen mit Elisabeth Summer (angefragt):

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Gesellschaft­liche Bedeu­tung der Depression«

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »Verhaltens­therapie und Gesell­schafts­kritik – unverein­bare Gegen­sätze?«

Teemu Suorsa, Liz. der Pädagogik, Forscher an der Universität von Oulu, Finnland; Stipendiat von Kone Foundation. Bereitet seine Dissertation unter Bezugnahme auf die subjektwissenschaftliche Perspektive zur pädagogisch-psychologischen Forschung und Praxis vor. Hat als Ausbilder an der Fakultät für Erziehungswissenschaften an der Universität von Oulu gearbeitet (Pädagogische Psychologie, Persönlichkeitspsychologie, Qualitative Forschungsmethoden, Psychologie der Beratung). Studiert Psychotherapie seit 2010. Web: oulu.academia.edu/TeemuSuorsa.

Veranstaltungen mit Teemu Suorsa:

Samstag, 15.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Über Beratung als begründetes Handeln«

Thomas Teo, Professor in the History and Theory of Psychology Program at York University (Toronto), editor of the Journal of Theoretical and Philosophical Psychology and of the Encyclopedia of Critical Psychology. He has been analyzing the historical and theoretical foundations of the social sciences, the human sciences, and psychology, and he discusses the ontological, epistemological, and ethical-political challenges to these fields. email: tteo at yorku dot ca

Veranstaltungen mit Thomas Teo:

Freitag, 14.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Die Vielfalt kritischer Psychologien im globalen Kontext«

Samstag, 15.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Can Scientific Ideas Be Violent?«

Marcel Thiel, Jg. 1986, studiert Psychologie an der Karl-Marx-Univerisität Trier, Mitbegründer der Initiative Kritische Psychologie Trier, Veröffentlichungen: Thiel, Marcel (2010), Probleme selbstbestimmten Lernens in der neoliberalen Dienstleistungshochschule am Beispiel eines autonomen Seminars zur Kritischen Psychologie. Ergebnisse eines Forschungspraktikums, Forum Kritische Psychologie 54, 112-124. Knebel, Leonie, und Thiel, Marcel (2011), Markard lesen? – Studentische Erfahrungen mit der „Einführung in die Kritische Psychologie“. Forum Kritische Psychologie 55, 63-78.

Veranstaltungen mit Marcel Thiel:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Der Kritikbegriff der Kritischen Psychologie«

Mittwoch, 12.9.2012, 19:00 Uhr: Podiums­diskussion »Psychologie und Kommunismus«

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Wie starte ich in die Kritische Psychologie?«

Tom Uhlig, studiert in Frankfurt und ist Gründungsmitglied des „Arbeitskreises kritische Psychologie // Frankfurt“ (http://akkritpsychffm.wordpress.com), der im Juli 2011 den Kongress „Die Unberechenbarkeit des Subjekts – Zum Verhältnis von kritischer Psychologie und qualitativer Forschung“ veranstaltet hat (Publikation in Vorbereitung).

Veranstaltungen mit Tom Uhlig:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Kritische Theorie und Kritische Psychologie«

Mittwoch, 12.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Die Multitude und ihr Bewusstsein – Occupy Wall Street«

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Missachtung – Emotion – Kampf«

Samstag, 15.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Grundlagen der psycho­analytischen Sozial­psychologie«

Gisela Ulmann, geb. 1941, Dr. phil. habil, Dipl-Psych. Priv.-Doz. im Studiengang Psychologie der FU Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie

Veranstaltungen mit Gisela Ulmann:

Mittwoch, 12.9.2012, 10:00 Uhr: Extra »Historischer Rundgang«

Freitag, 14.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Entwicklung der „Weltsicht“ von Kindern (Ontogenese)«

Christoph Vandreier, Gründungsvorsitzender des Subjektorientierte Drogenhilfe e.V., Arbeit in verschiedenen abstinenz- wie akzeptanzorientierten Projekten der Drogenhilfe. 2012 Promotion an der FU Berlin zum Thema „Drogenkonsum als begründete Handlung“. Weitere Forschungsschwerpunkte sind qualitative und partizipative Methoden.

Veranstaltungen mit Christoph Vandreier:

Mittwoch, 12.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Das »Projekt Selbst­verständigung über Drogen­gebrauch««

Samstag, 15.9.2012, 10:30 Uhr: Workshop »Möglichkeiten und Grenzen des Forschens mit der Entwicklungs­figur«

Vorbereitungsteam Ferienuni, etwa 20 bis 40 Menschen, die sich in unterschiedlicher Intensität um alles rund um die Ferienuni kümmern: Konzept, Referent_innen, Finanzen, Website, Plakate, Flyer, Räume, Essen, Material und und und.

Veranstaltungen mit Vorbereitungsteam Ferienuni:

Samstag, 15.9.2012, 17:00 Uhr: Workshop »Abschluss und Ausblick«

Jonas Westphal, Jg. 1980, Arzt, Medizinstudium 2003 bis 2011, im Abschluss befindliche experimentelle Promotion zum Thema "Spiegelneuronen" mit funktioneller Kernspintomografie. Arbeitet zur Zeit als Assistenzarzt der Inneren Medizin in Hamburg. Teil des Arbeitskreises Kritische Psychologie Hamburg, der Lektürekurse organisiert: kripsyhamburg.wordpress.com.

Veranstaltungen mit Jonas Westphal:

Donnerstag, 13.9.2012, 14:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Serotonin­hypothese – Prozac macht glücklich?«

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Das Schizophre­nie-Gen und die Zwillinge«

Michael Zander, Dipl.-Psych., Doktorand an der FU Berlin, z.Zt. freiberuflich als Autor und in der Sozialforschung tätig. Interessensschwerpunkte: Soziale Ungleichheit, Kritische Psychologie, Disability Studies, Gerontologie. Veröffentlichungen: (mit Th. Pappritz) Handlungsfähigkeit als psychischer Konflikt. In L. Huck et al. (Hrsg.), „Abstrakt negiert ist halb kapiert“, Marburg: BdWi; (mit Th. Wagner) "Sarrazin, die SPD und die Neue Rechte. Untersuchung eines Syndroms." Berlin: Spotless

Veranstaltungen mit Michael Zander:

Dienstag, 11.9.2012, 16:30 Uhr: Vortrag/­Diskussion »Psychotherapie und Kritische Psychologie«

Freitag, 14.9.2012, 16:30 Uhr: Podiums­diskussion »»Kritisch publizieren««

Samstag, 15.9.2012, 14:30 Uhr: Workshop »Habitus, Handlungs­fähigkeit«


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